Britannica & ich

Nach nur wenigen Tagen fertig gelesen. Die 399 Seiten waren schnell geschafft.

Um was geht es eigentlich in diesem Buch?

Ein Redakteur von Esquire (eines dieser hippen (Männer?)-Magazine) nimmt sich die Encyclopaedia Britannica vor. Nicht als Nachschlagewerk, sonder von A-Z will er die durchlesen. Quasi, wie ein ganz normales Buch. Das sind dann 33.000 Seiten bzw. 44 Millionen Wörter.

Man erfährt in diesem Buch allerlei Interessantes und Unwichtiges über Einträge aus der Encyclopaedia Britannica . Das hört sich trockener an, als es ist. Dem Autor A.J. Jacobs ist es gelungen, diesen Stoff kurzweilig und lesenswert darzubieten.

Ganz sicher ist dieses Buch kein literarisches Meisterstück. Ich denke, den Anspruch hatte Jacobs auch nicht. Er wollt unterhalten und das ist ihm hervorragend gelungen.

Der rote Faden ist neben den Fakten, die selbstverständlich alphabetisch dargeboten werden, seine Familie und nähere Bekanntschaft sowie zum Teil skurrile Ereignisse, die sich alleine auf der Tatsache begründen, dass er die Encyclopaedia Britannica liest.

Wir erfahren einiges über seine Frau Julia (die das ganze Unterfangen ziemlich gelassen hin nimmt. ZB nimmt sie ihm jedes mal einen Dollar ab, wenn er sie mit unnötigen, frisch erworbenen, Faktenwissen nervt), seinen Vater, der wohl so eine Art Überflieger in allen möglichen Bereichen ist und einige mehr aus seiner Verwandschaft. Ich hoffe mal, dass die vielen skurrilen Typen nicht wirklich alle echte Charaktere sind. ;-)

Fazit: Hat Spass gemacht, kann man gut „nebenbei“ lesen, da viele kleine Geschichten in sich abgeschlossen sind.

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