Schnitzel

Hier wurde ja schon unter anderem über “meine” Schnitzel geschrieben.

Sogar lamiacucina interessiert sich hier für meine Schnitzel (fühl mich geehrt!)

Dabei ist das doch gar nix besonderes.

Ich versuch mal, ein wenig zu beschreiben, was ich da mache…

Man nehme:

  • Schnitzel (es muss ja nicht jeder so verfressen wie wir sein. Auf dem Bild sieht man unsere heutige Portion.150 – 200g / Personen ist schon sehr viel) Das “Rezept” ist für Schwein und Kalb gleich.
  • Salz
  • Pfeffer (ich bevorzuge schwarz, frisch gemahlen)
  • 1-3 Eier (je nach Schnitzelmenge)
  • Paniermehl (Semmelbrösel)
  • Rama

Die Schnitzel schneide ich am liebsten selbst vom Stück. Ca. 0,5 cm dick.

Die Schnitzel bearbeite ich dann noch ein wenig mit dem Klopfer. Dabei muss schon etwas behutsam vorgehen, sonst gibt es Matsch. Ich habe festgestellt, das geklopfte Schnitzel zarter werden.

ich mag auch keine Schnitzel, die zu groß sind. Lieber esse ich 5 kleine als ein großes. Die Zubereitung ist auch einfacher.

Die Zubereitung muss zügig voran gehen, große Pausen dazwischen darf es nicht geben.

Nach dem Zurechtschneiden und Klopfen lege ich die Schnitzel zum Salzen und Pfeffern aus. Dadurch trockenen die Schnitzel auch ein wenig an. Das Ei hält dann besser.

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Ich bereite einen Teller mit den verquirlten Eiern (ungewürzt!) sowie einen Teller mit den Semmelbröseln vor. Jedes Schnitzel wird jetzt erst durch den Eiteller gezogen, sodaß es komplett mit Ei bedeckt ist. Dann leg ich das Schnitzel in den Teller mit Bröseln und drücke leicht an. Hier ist Gefühl gefragt! Dann das Schnitzel drehen, damit die andere Seite auch mit Brösel bedeckt wird. Ich achte darauf, dass die Fleischfarbe noch durchschimmert. Dann lege ich die Schnitzel wieder zurück. (nicht Stapeln, die Panade klebt sonst)

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Zum Braten nehme ich Rama. Sicher würden andere Fette (wie Butaris, Butter, Öl…) auch funktionieren, aber mit Rama habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Man sollte auf fette mit hohem Eigengeschmack wie zB Olienöl verzichten, die Schnitzel würden den Geschmack annehmen. (Oder sich darüber bewußt sein)

Es sollte immer soviel Rama in der Pfanne sein, dass die Schnitzel so eben nicht vom Fett bedeckt werden aber auch nicht im Fett schwimmen. Sehr wichtig ist die Temperatur. Das Fett sollte schaumige Blasen werfen.schnitzel-009.jpg

Jetzt muss man mit Geduld und Liebe am Herd stehen. Viel mehr als 2 Minuten pro Seite sind nicht nötig um eine goldbraune Farbe zu bekommen. Die Temperatur darf nicht zu hoch sein. Wenn das Fett beginnt zu verbrennen, ist es zu spät. Dann kleben am Schnitzel bittere, schwarze Krümel. Aber mit etwas Überblick kann man das vermeiden.

Sehr gut schmeckt dazu Kartoffelsalat. Ehefrau wird sicher ihr Rezept verraten :-)

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3 Antworten

  1. nichts besonderes ? ein (wie hier) perfekt zubereitetes Schnitzel ist immer etwas Besonderes. Nicht jedes Restaurant beherrscht Schnitzel. bzw. Ihr habt aber einen Riesenappetit :-)

  2. wenns lieblings Schnitzel gibt, immer!
    :D

  3. um das mal richtig zu stellen!
    4-5 schnitzelchen sind noch übrig, wir essen die auch gern kalt ;-)

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