Ach, wie immer..

Das war die Antwort meines Sohnes, als ich ihn heute Abend fragte: “Na, wie war es in der Schule?”

Dazu muss man natürlich wissen, dass es heute sein zweiter Schultag war. Mehr zu dem Thema kann man hier, hier, hier und hier lesen..

Adams Äpfel

Vor ein paar Wochen hab ich mir die DVD schon gekauft, gestern hate ich endlich mal die Muse, mir denFilm anzuschauen.

Tja, wie beschreibt man solch einen Film?

Auf jeden Fall sehenswert ! Um’s vorweg zu nehmen.

Voll schwarzem Humor, grotesker Gewalt. Der Film ist politisch unkorrekt, lustig, skurril, absurd, liebevoll und mit Happy End. Allerdings nicht so, wie man sich das gemeinhin vorstellt.

Der Film hat sogar einen eigene Homepage, die nicht allzuviel verrät. Mit einigen kleinen Trailern.

Adam

mehr will ich hier nicht verraten, schaut ihn Euch an. Lohnt sich.

 

 

Gewonnen

Ich hatte mich im April wieder an einem Schreibwettbewerb beteiligt:

Und wieder sind es nur 48 Stunden …

 

 

… in denen Ihr eine Kurzgeschichte schreiben könnt. Worum es darin gehen muss, verrät Euch …
DIE AUFGABE

Das zentrale Thema heute: Das kam zu früh!

Aber was denn nur? Und weswegen? Und wie? Und wo? Tja, da müsst Ihr Euch etwas einfallen lassen!

Schlimm nur, dass diese Sache nun für einige Verwirrung sorgt. Zur rechten Zeit gekommen, wäre alles ganz einfach und plausibel gewesen. Jetzt weiß aber niemand so recht, was er von der Sache halten soll. Wie? Warum? Keine Ahnung - das überlasse ich auch ganz Euch.

Mit dieser kurzen Geschichte hab ich mich beteiligt…

Planungsfehler

Der Kellner kommt in der noch immer gut gefüllten Pizzeria zielstrebig auf ihren Tisch zu, räumt die leeren Teller ab und fragt freundlich:“Darf’s noch etwas sein? Ein Espresso, vielleicht?”

 

“Magst noch was, mein Hase?”, wendet sich Markus mit einem Blick an seine Frau Julia, der eher sagen soll: “Lass uns doch lieber gleich nach Hause gehen”.

Sie kennt ihren Mann genau, schaut ihn nach so vielen Jahren immer noch verliebt an und meint: “Es ist ja schon spät. Bald Mitternacht. Lass uns lieber gehen”.

“Nein danke, nur noch die Rechnung, bitte”. Markus ist erleichtert. Immerhin sitzen sie seit fast zwei Stunden hier.

Ein lauer Wind umschmeichelt sie, als sie das Restaurant verlassen. Julia schmiegt sich eng an Markus, er legt den Arm um sie. Langsam schlendern sie Richtung U-Bahnstation.

“Sollen wir durch den Park nach Hause laufen? Das sind doch höchstens dreißig Minuten”. Julia schaut ihn dabei mit einem Blick an, dem er noch nie widerstehen konnte. Er weiß genau, durch den Park braucht man mehr als eine Stunde. Aber er weiß auch genau, wie unwohl sich Julia in der U-Bahn fühlt. Und das Geld für ein Taxi ist einfach nicht drin. Die Nacht ist ja auch wirklich schön. Der Mond scheint hell am Himmel. Die Wege sind durch Laternen, die ein angenehmes, gelbes Licht abgeben, gut ausgeleuchtet. Zu dunkel wird es nicht werden.
“Na gut”, denkt er, “Und womöglich ergibt sich ja die Gelegenheit…”. Grinsend schiebt er den Gedanken bei Seite. Wir sind ja jetzt nun wirklich keine Teenager mehr.

“Ich seh’ dir genau an, woran du wieder denkst. Vergiss es!”

Nach einem leichten Knuff in die Seite hakt sie sich wieder bei ihm ein. Wie zwei jungverliebte schlendern sie engumschlungen Richtung Park. Sie plappert in Einem fort, springt von einem Thema zum nächsten, ohne dass er eine Chance hat, ihr wirklich zu folgen. Ab und zu gibt er einsilbige Antworten, die mehr einem Brummen oder Grunzen gleichen als realen Wörtern oder gar Sätzen. Aber das ist schon eine Art Ritual für sie beide. Sie kommen seit Jahren gut damit zurecht.

Endlich findet sie mal eine Pause und beide gehen schweigend ein paar Minuten nebeneinander her. Er genießt die Stille.

“Wie still es im Park um diese Zeit ist“, flüstert Julia. „Gibt es denn hier keine nachtaktiven Tiere?“ Er will antworten, wird aber von einem ungewöhnlichen Geräusch unterbrochen. Ungewöhnlich für diese Uhrzeit. Es ist gerade mal kurz nach Mitternacht. Und die Vögel zwitschern. Nur wenige. Aber in dieser Stille ist das ein nahezu durchdringendes Geräusch. Immer mehr Vögel fallen in das Konzert mit ein. Sie schauen sich etwas verwundert an.

„Haben wir die geweckt?“, flüstert Julia und blickt fragend zu ihrem Mann. Markus schaut auf seine Uhr „Es ist 00:30, da lassen sich Vögel nicht so einfach von zwei Spaziergängern wecken. Die sind an das Stadtleben schon lange gewöhnt. Lass uns weiter laufen, es ist schon spät“. Julia hakt sich wieder bei Markus ein. Sie schlendern den Weg weiter. Noch gut die Hälfte der Strecke haben sie vor sich. Langsam überkommt beide ein mulmiges Gefühl. Immer mehr Vögel stimmen in das Konzert ein.

Ohne sich verabredet zu haben, beschleunigen sie fast synchron ihre Schritte.

„Irgendwas stimmt doch mit dem Licht nicht. Es wird immer heller!“. Julias Stimme klingt schon ein wenig schrill.

Tatsächlich. Es ist unmerklich immer heller geworden. Der gelbe Schein der Laternen ist kaum noch auszumachen. Den Mond kann man noch gut erkennen, allerdings trägt er nicht mehr wesentlich zur Beleuchtung bei.

„Das kann doch nicht sein!“, Markus schaut auf seine Uhr, „bei mir ist Zwanzig vor Eins, wie spät hast du?“.

„Genau wie bei Dir, gleich Viertel vor Eins“.

Markus fischt sein Handy aus der Jacke in der Hoffnung, dass dessen digitale Uhr etwas anderes anzeigt. Aber diese Hoffnung erfüllt sich nicht.

„Markus“, flüstert Julia entsetzt und zeigt mit dem Finger in Richtung Osten.

Er dreht sich um und schaut geblendet in das rötliche Leuchten der Sonne, die in diesem Moment am Horizont erscheint.

Ungläubig staunend wendet er sich wieder zu Julia um. Aber da ist keine Julia mehr. Auch kein Weg. Keine Bäume. Es ist wieder still. Und dunkel. Die Bäume verschwinden ebenso wie der Mond. Auch Markus gibt es nicht mehr. Es ist schwarz. Nichts existiert mehr.

 

 

Die Tür wird beinahe aus den Angeln gerissen, als Gott in den Raum stürmt. „Seid ihr denn von allen guten Geistern verlassen?“, schreit er die zwei Techniker an, die schuldbewusst vor ihren Konsolen sitzen. „Wer hat die Tagessimulation im Ablaufplan geändert? Die ist vier Stunden zu früh gestartet! Habt ihr überhaupt eine Ahnung, was ihr damit angestellt habt? Wir mussten die Simulation komplett neu booten! Das bekommen wir nie wieder so hin, wie es sich aufgebaut hat, Jahre von Arbeit sind einfach durch den Kamin gegangen!“.

da ich schon wieder “gewonnen” (Ich war nicht alleine auf Platz 1, aber da seh ich mal großzügig drüber weg ;-) ) habe, führe ich jetzt die Jahresrangliste an, obwohl ich erst im März eingestiegen bin *stolz*

Blockdesk

Dank einem zufälligen vorbeisurfen bei meincms.wordpress.com/ bin ich über dieses tolle Tool gestolpert.

Unabhängig von WordPress (und evtl. Aussetzern in der Verbindung) kann ich jetzt bequem in Blockdesk meinen Beitrag erstellen.

Und wie einfach plötzlich alles was Bilder und deren Bearbeitung zusammenängt ist…

4 eben mal was kuz ausgeschnitten…

 

4 hier das Original…

Auch Schriftfarben und andere Formatierungensind sehr einfach zu erstellen…

Interkulturelle Kompetenz

Diese Woche habe ich an einem zweitägigen Seminar teilgenommen:

Interkulturelle Kompetenz

Andere Länder – Andere Sitten!
Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation für Ihre
internationalen Kontakte zu Kollegen und Kunden gewinnt mehr und mehr an
Bedeutung! Konzernweite Software-Einführungen in unseren internationalen
Standorten und damit verbundene Projektarbeit sowie
Geschäftsbeziehungen sind Arbeitsalltag der Mitarbeiter und
Führungskräfte. Zur Vorbereitung auf spezielle Ländertrainings
ist dieses Angebot ein MUSS, um länderspezifische Inhalte in unseren
Aufbautrainings umsetzen zu können!

Trainingsinhalte
- Was bedeutet interkulturelle Kompetenz?
- Selbst- und Fremdwahrnehmung – eine interaktive Übung
- Situationen, Herausforderungen und Problemlösungsstrategien
- Kulturdimensionen als Instrument zur Kategorisierung kultureller
Unterschiede
- Vertrauens- und Beziehungsaufbau im internationalen Vergleich
- Unterschiede im Zeitverständnis
- Erfolgreich kommunizieren im internationalen Umfeld
- Bedeutung von Hierarchien und Status
- Umgang mit Ungewissheit, Einfluss von Wertvorstellungen

Ziele
- Sensibilisierung für kulturell bedingte Unterschiede in der
Zusammenarbeit sowie für eigene Denkmuster und Handlungsstrukturen
- Positive und vorurteilsfreie Einstellung für eine effiziente
Interkulturelle Kompetenz

Zusammenarbeit
- Frühzeitiges Erkennen interkultureller Konfliktfelder im
Geschäftsleben und Entwicklung relevanter Handlungsstrategien

Das war eine der interessantesten Seminare, die ich in den letzten Jahren besuchen durfte.

Wichtig war für mich, wie mich andere wahrnehmen und was ich selbst alles falsch in Verhalten mir unbekannten Kulturen hinein interpretiere. Diese zwei Tage werden mich bei meiner Arbeit im internationalen Umfeld weiter nach vorne bringen. Also, eine gute Investition :-)

 

 

Das Eierkocher-Paradox

Na, was macht man(n) so samstags Abend bis sonntags Nachmittag? Richtig! Komisches Zeugs denken. Kurz unterbrochen von einem Sonntagsausflug.

Jeder kennt doch so einen Eierkocher. Da füllt man in einem Messbecher eine bestimmte Menge Wasser ab. Je nach Eieranzahl. Gekocht werden die Eier mit Dampf. Wenn alles Wasser verdampft ist, wird es der Heizung in dem Kocher zu warm und sie gibt meist mit einem nervenden Signal Bescheid, die Eier sind fertig gedampft gekocht.

So weit, so gut. Was ich mich schon immer fragte, war, warum muss ich bei mehr Eier weniger Wasser abfüllen? Ist doch bei oberflächlicher Betrachtung unlogisch. Ich muss doch mehr Eier gardampfen. Dann brauche ich dafür doch auch mehr Energie. Also Wasser, das es zu verdampfen gilt.

Seit kurzem weiß ich dank Internet die Lösung: Die Wassermenge, die man benötigt, um ein Ei dampfzugaren berechnet sich ganz schön kompliziert: Der Dampf pflegt sich nämlich an Oberflächen niederzuschlagen. Dort kondensiert der Dampf und läuft zurück zum Wasser, das noch gedampft werden will. Also, einiges an Dampf wird durch die Öffnung abgelassen und einiges an Dampf geht zurück in den Kreislauf. So lange, bis kein Dampf mehr da ist und es hupt. Je mehr Eier, desto mehr Oberflächen zum niederschlagen, desto weniger Ursprungswasser braucht man.

Na endlich weiß ich das!

Und jetzt kommt ich als geistiger Tiefflieger ins Spiel.

Je mehr Eier, desto weniger Wasser brauche ich für den Start? Ha! Und was ist, wenn ich einen unendlich großen Eierkocher nehme? Brauch ich dann gar kein Wasser mehr für den Start?

Wenn die Eierzahl gegen Unendlich geht, geht die Startwassermenge gegen Null.

Eieranzahl gegen unendlich kann ich mir ja noch vorstellen. Leg ich immer noch ein Ei drauf. Und noch eins. Und noch eins.

Wassermenge gegen Null ist schon schwieriger. Nehmen wir mal der Einfachheit an, die Wassermenge halbiert sich mit jedem Ei. 1 Liter, 1/2 Liter, 1/4 Liter usw. Eine Unendlich kleine Wassermenge gibt es nicht, oder? Irgendwann hab ich so wenig Wasser, dass die Wassermenge noch aus zwei Molekülen besteht. Ich leg noch ein Ei drauf, dann hab ich noch ein Wassermolekül. Und wenn ich jetzt noch ein Ei drauf lege? Halbes Molekül? Was soll das dann sein? H2O/2 ????

Ja ja, so ein Sonntag hat es nicht leicht mit mir…

Kann süchtig machen

Auf den Online-Seiten von Spektrum der Wissenschaft gibt es eine Rubrik: “Denkmal”
Dort werden, wie unten ein paar Beispiele “geclipt”, Fragen gestellt. Das ist ja weiter nicht ungewöhnlich und gibt es hier und da im Internet. Außergewöhnlich sind die ausführlichen Antworten.

Und ein neues Tool (Clip-to-Blog) hab ich jetzt auch mal getestet

clipped from www.spektrumdirekt.de

Wie ist eine Astronomische Einheit definiert?

Erde und Sonne
Mittlerer Abstand zwischen Erde und Sonne
Erdradius dividiert durch die Sonnenparallaxe
Radius des Ein-Jahr-Sonnenorbits eines fiktiven Teilchens
Große Halbachse der Erdumlaufbahn

Welches Element gibt es nicht?
Glucinium
Didymium
Cassiopeium
Niton
Centurium

Welches dieser medizinischen Syndrome, die nach einer literarischen Gestalt benannt sind, gibt es nicht?
Dorian-Gray-Syndrom
Alice-im-Wunderland-Syndrom
Oskar-Matzerath-Syndrom
Rapunzelsyndrom
blog it

Ehrfurcht

Wir alle rennen und tun und unsere Probleme sind unglaublich wichtig. Alles, was wir tun, hat eine unglaubliche Tragweite. Denken wir. Aber wie immer, kommt es auf die Perspektive an.

Ab und an wirken ein paar wenige Bilder, um seine eigene Position und Wertigkeit wieder ins rechte Licht zu rücken.

so weit kennen wir uns ja heutzutage aus…

 

 

das weiss schon nicht mehr jeder so genau

einfach nur noch mal klar machen

 

Ich dachte immer, unsere Sonne ist groß…

 

Antares ist der der 15-hellste Stern am Himmel - er ist 1000 Lichtjahre von uns entfernt …

Und trotzdem bin ich wichtig. Und trotzdem sind mir meine Lieben wichtig und alles, was damit zusammen hängt. Man darf eben nur nicht vergessen, wer und wo wir sind. Und dass es da noch mehr gibt.

 

 

Quick quizz : Which film hero are you?

ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden :-)

 
Indiana Jones : 74%
James Bond : 74%
Hannibal Lecter : 68%
Jim Levenstein (American Pie) : 67%
Batman / Bruce Wayne : 65%
Forrest Gump : 63%
Maximus (Gladiator) : 63%
Néo (Matrix) : 62%
Tony Montana (Scarface) : 61%
Yoda (Star Wars) : 59%
Eric Draven (The Crow) : 58%
Schrek : 57%

Quel héros de film es-tu ?

Unglaublich: Frau Merkel hat Möpse

Ich weiss gar nicht so recht, ob ich mich darüber lustig machen soll oder doch besser aufregen.

Alle Newsletter, die ich so im Laufe des Tages erhalte, haben als nahezu wichtigste Nachricht das Dekolleté von Frau Merkel als Thema.

Haben wir wirklich keine anderen Probleme? Ich bin wahrlich kein Merkel-Freund. Aber lasst doch die gute Frau in Ruhe anziehen, was sie will. *Kopfschüttel*